Der Milben Experte

Immer häufiger taucht heutzutage der Begriff Milben auf, ohne zu wissen was eigentlich dahinter steckt. Wir geben Ihnen daher einen Überblick darüber, wie man die Parasiten am effektivsten bekämpft und hilfreiche Tipps zur Vorbeugung.

Milben sind überall

Wer kennt es nicht, man wacht morgens auf, die Nase ist zu und eine Niesattacke folgt nach der anderen. Dazu kommen noch juckende rote Augen und man vermutet die Grippewelle zieht wieder ihre Kreise.

Doch was ist wenn dieser Zustand dauerhaft auftritt und die Grippewelle gar nicht im Umlauf ist?

Vermutlich leiden Sie wie rund 4,5 Millionen deutsche an einer Hausstauballergie. Dabei ist der Name „Hausstauballergie“ einDirt Devil M266 Milbendüse3
wenig irreführend. Denn diese Bezeichnung lässt vermuten, dass alleine Staub für die auftretenden Symptome verantwortlich ist.

Doch das ist nicht der Fall. Vielmehr sind es kleine Tiere, die sogenannten „Milben“, die für die allergischen Reaktionen verantwortlich sind. Genauer gesagt, ist es der Kot der Milben, welcher häufig in Kopfkissen, Matratzen, Bettdecken, Teppichen und Kuscheltiere vorkommt. Deswegen ist die Bezeichnung „Haustaubmilbenallergie“ in diesem Zusammenhang zutreffender.

Hört sich eklig an? Das ist es auch!

Aber keine Panik. Auf unserer Seite finden Sie alles Nützliche rund um die Entfernung, Vorbeugung sowie weitere Informationen.

TOP 3 ZUR ENTFERNUNG UND VORBEUGUNG VON MILBEN

Was sind Milben? Und Woher kommen sie?

Milben gehören zu den Spinnentieren und sind ca. 0,1mm groß. Daher sind sie für das bloße Auge nicht sichtbar. Es gibt ca. 50.000 Arten, die zur Familie der Milben gehören. Wenn wir über Milben reden, dann sprechen wir über die „Hausstaubmilbe“. Diese ist für das Auslösen von Allergien beim Menschen verantwortlich.

Vorab sei gesagt, dass Milben in jedem Haushalt vorkommen. Es liegt daher nicht an einem Mangel an unzureichender Hygiene, sondern gehört einfach dazu.

Mit entsprechenden Vorbeugungen kann der Ausbreitung effektiv entgegengewirkt werden.

Der Hauptgrund dafür, dass sich Hausstaubmilben am liebsten in Haushalten aufhalten, ist ganz simpel. Sie ernähren sich von Hautschuppen. Diese verliert jeder Mensch täglich bis zu zwei Gramm. Deswegen stellt der gesamte Bereich im Bett eine super Nahrungsquelle für die kleinen Spinnentiere dar. Aber auch Teppiche oder Kuscheltiere gehören dazu.

Besonders wohl fühlen sich die Milben bei über 25 Grad. Dazu kommt, dass sie es besonders mögen wenn die Luftfeuchtigkeit zwischen 55 bis 65% liegt. Daher ist es vor allem in den Sommermonaten für Menschen, die auf den Milben-Kot allergisch reagieren, sehr qualvoll.

Symptome die auf Milben zurückführen 

Wie viele Allergien, weist auch die Hausstauballergie einige Symptome auf, die einer Grippe ähneln. Daher wird eine Hausstauballergie meistens auch erst sehr spät erkannt. Sollten die nachfolgenden Beschwerden über einen längeren Zeitraum auftreten, sollten Sie unbedingt einen HNO-Arzt aufsuchen. Dieser kann feststellen ob Sie an einer Hausstauballergie leiden.

Häufige Symptome der Hausstauballergie sind:

  • Kopfschmerzen:

Dauerhafte Kopfschmerzen können ein erstes Indiz dafür sein, dass sich eine Menge Milben in Ihrem Haushalt aufhalten. Oft verbindet man Kopfschmerzen nicht mit Milben. Bei dauerhaften aufkommen von Kopfschmerzen, sollten Sie dieses im Hinterkopf behalten.

  • Halsschmerzen:

Anhaltende Halsschmerzen stellen ebenfalls einen Hinweis dar. Helfen die normalen Hausmittelchen nicht, ist der Gang zum Arzt auch hier Pflicht.

  • Atemnot:

Bei den Atemwegen ist besondere Vorsicht geboten. Ist ein Mensch längere Zeit einer Größeren Anzahl von Milben ausgeliefert, kann dies sogar zu Asthma führen. Häufig hat Asthma bei Kindern seinen Ursprung bei der Hausstauballergie. Deswegen sollte besonders bei Kindern frühzeitig eingegriffen werden.

  • Juckende Augen:

Besonders am Morgen und in der Nacht treten juckende Augen auf.

  • Schnupfen und Niesattacken:

Genauso wie bei den juckenden Augen, kommen die Niesattacken und das Gefühl von Schnupfen am Morgen und in der Nacht.

  • Husten:

Husten ist ebenfalls ein weiteres Symptom.

  • Gestörter Schlaf:

Hinzu kommt, dass die Nacht sehr unruhig werden kann. Denn durch die ganzen Beschwerden ist man des Öfteren wach in der Nacht und steht dementsprechend geschwächt am nächsten Morgen auf.

  • Haut:

Dieses Phänomen ist bei der Hausstauballergie eher selten zu finden, kann aber durchaus vorkommen. Hierbei kann ein Juckreiz auftreten und es können auch Ekzeme entstehen.

Was kann man gegen Milben tun?

Ist erst einmal eine Allergie gegen Milben nachgewiesen, lautet die erste Devise für Allergiker:

,,Milben wird das Leben so schwer wie möglich gemacht“

Wie bereits erwähnt, gehören Milben im Haushalt zum Alltag. Aber man kann versuchen die Milbenanzahl einzudämmen. Hierfür sollten Sie folgende Tipps beachten:

  • Sie sollten versuchen den Staubanteil in Ihrer Wohnung so gering wie möglich zu halten. Dies gelingt Ihnen, indem Sie die Wohnung in kurzen, regelmäßigen Abständen gründlich putzen. Benutzen Sie für das Staubwischen am Besten einen feuchten Lappen und zum Staubsaugen einen Staubsauger mit Mikrofilter. Normale Staubsauger haben den Nachteil, dass ein großer Staubanteil wieder durch die Lüftung entweichen kann.
  • Besondere Aufmerksamkeit muss dem Schlafbereich gewidmet werden. Da das Bett wie eine Oase für Milben ist, ist hier besonderes Vorgehen notwendig. Um das Eindringen von Milben gänzlich zu vermeiden, sollte man auf Milbenundurchlässige Bettbezüge zurückgreifen. Beim sogenannten ,,Encasing“ werden spezielle Bettbezüge verwendet, um das Eindringen der Milben zu verhindern.
  • Dazu sollte die Bettwäsche häufig und bei mindestens 60 Grad gewaschen werden. Mindestens einmal im Jahr wäre es von Vorteil wenn die Matratze ebenfalls gereinigt wird. Hierfür gibt es bestimmte Milbenstaubsauger.
  • Hinzukommt, dass versucht werden sollte die Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer so gering wie möglich zu halten. Außerdem hilft das tägliche Lüften von wenigen Minuten. Erfolg versprechend ist auch, wenn das Bett auf Füßen steht. Hierdurch hat die Matratze eine bessere Durchlüftung. Daher würde ein Bettkasten das genaue Gegenteil bewirken.
  • Des Weiteren ist es angebracht, auf Pflanzen, Kuscheltiere und weitere Staubfänger im Schlafzimmer zu verzichten. Sind Kuscheltiere vorhanden so hilft es sie in den Wäschetrockner zu packen oder für 24 Stunden in die Gefriertruhe zu legen. Mag sich vielleicht komisch anhören, jedoch hilft es bei der Beseitigung der Milben.
  • Weiterhin ist es ratsam Kleidung und Schuhe nicht im Schlafzimmer auszuziehen. Versuchen sie auch, Ihre Haare nicht im Schlafzimmer zu kämmen.
  • Bei Haustieren ist es ratsam, dass sie sich nicht im Schlafzimmer aufhalten. Ist die Hausstauballergie dermaßen Fortgeschritten ist es empfehlenswert, ganz auf Haustiere zu verzichten. Denn sie liefern den Milben zusätzliche Hauptschuppen, erhöhen die Luftfeuchtigkeit und wirbeln durch das Herumlaufen den Staub durcheinander.
  • Verzichten Sie soweit es geht auf Polstermöbel. Leder hingegen eignet sich super, da Milben kein Leder mögen

 

Warum befinden sich Milben im Bett