Die Krätze - Ursachen, Symptome und Therapie

Krätze Ursachen

Bei der Krätze handelt es sich um eine ansteckende Hauterkrankung, die durch Parasiten verursacht wird. Die Krankheit plagt die Menschheit schon seit vielen Jahrtausenden und auch heute noch kommt es immer wieder zu Ausbrüchen der parasitären Krankheit, die einen starken Juckreiz verursacht.

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Was ist die Ursache der Krätze?

Verursacht wird die Krankheit durch die Krätzmilbe, einen auf den Menschen spezialisierten Parasiten. Die Krätzmilben pflanzen sich zunächst auf der Oberfläche der Haut fort und graben dann kleine Gänge in die oberste Schicht der Haut, in die sie ihre Eier ablegen. Zusätzlich hinterlassen die Parasiten ihre Ausscheidungen auf der Haut, was zu einer heftigen Reaktion des menschlichen Immunsystems führt. Ein starker Juckreiz und Entzündungen der Haut sind die unangenehme Folge. Je heftiger sich die Betroffenen in Folge des Juckreizes kratzen, desto schlimmer kann sich die Entzündung entwickeln. Übertragen werden kann die Krätze durch Hautkontakt, der über einen längeren Zeitraum hinweg stattgefunden haben muss. Zwar ist eine Übertragung durch Kleidung oder Bettwäsche theoretisch auch möglich, doch da die Milben ohne einen menschlichen Wirt nur kurz überleben können, ist eine Ansteckung auf diesem Wege sehr unwahrscheinlich. Krätze tritt vor allem da auf, wo viele Menschen auf engem Raum zusammen sind. Daher kommen Krätze Epidemien häufig in Kindergärten, Altenheimen, Krankenhäusern oder Schulen vor. Schlechte Hygiene kann eine Ausbreitung der Krankheit zwar begünstigen, aber nicht jeder der von Krätze betroffen ist, ist automatisch unhygienisch. Das ist ein weit verbreitetes Vorurteil.

Welche Symptome kennzeichnen eine Krätze Erkrankung?





Ungefähr zwei bis sechs Wochen nach der Ansteckung mit den Parasiten werden Betroffene die ersten Symptome bemerken. Das am weitesten verbreitete Symptom der Hautkrankheit ist ein starker Juckreiz. Zudem kann die Haut gerötet oder erhitzt sein und unangenehm brennen. Bei Kindern bilden sich zudem teilweise schmerzende Bläschen, bei Erwachsenen sind es eher kleine Knötchen. Auch zu Entzündungen kann es durch die starke Abwehrreaktion des Körpers und dem heftigen Kratzen schnell kommen. Besonders gerne lassen sich die Krätzmilben auf warmen und dünnen Hautregionen nieder.

Wie wird die Krätze therapiert?

Nachdem der Arzt mit Hilfe eines Dermatoskops die Erkrankung diagnostiziert hat, kann mit der Behandlung begonnen werden. Verschiedene Anti – Milben Präparate haben sich im Kampf gegen die Krätze als sehr wirkungsvoll erwiesen. Welches Medikament genau zum Einsatz kommt, wird vom behandelten Arzt je nach Einzelfall sorgfältig abgewogen. Cremes, die den Wirkstoff Permethrin oder Crotamiton enthalten, werden besonders oft verschrieben. Zusätzlich werden zumeist noch Medikamente oder Cremes gegen die Entzündungen der Haut verordnet. Bei einer komplizierteren Verlaufsform der Krätzemüssen noch andere Behandlungswege beschritten werden.

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Im Allgemeinen sollte zudem die getragene Kleidung, sowie die Bettwäsche regelmäßig bei mindestens 60 Grad gewaschen werden und die eigene Körperhygiene noch sorgfältiger als sonst ausfallen. Auch Polstermöbel oder nicht waschbare Textilien sollten gründlich abgesaugt werden. Auf diese Weise kann das Ansteckungsrisiko für Dritte auf ein Minimum reduziert werden. Insgesamt lässt sich ein Krätze Befall jedoch sehr gut behandeln.


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