Milben beim Pferd: Schützen Sie ihr Pferd vor Milben

Milben beim Pferd erkennen

Viele Menschen haben Hobbys, die sie in ihrer Freizeit nachgehen. Der Eine trifft sich mit Freunden und tauscht sich über gemeinsame Interessen aus, andere gehen einer Sportart nach und auch Pferdeliebhaber gibt es in einer Vielzahl in Deutschland. Das Pferd bedarf einer hohen Pflege, immerhin handelt es sich dabei um ein Tier, dass gefüttert und gepflegt werden muss, aber auch die Aufmerksamkeit von seinem Halter nötig hat. Doch die Haltung eines Pferdes und die Aufrechterhaltung der Gesundheit sind nicht immer ein einfaches Unterfangen. Nicht selten kommen Milben beim Pferd vor, die sich auf die Haut des Tieres einnisten. Dies is für das Pferd sehr unangenehm und sollte von dem Halter möglichst schnell behandelt werden. Wie der Milbenbefall erkannt werden kann, wie man diesen behandelt und wo die Ursachen liegen kann nachfolgend erlesen werden.

Arten von Milben beim Pferd





Der Befall von Milben beim Pferd wird auch Räude genannt, die unterschiedliche Ursachen haben kann. Zum Einen gibt es die Fußräude, die höufig bei Weibchen vorkommt und in Mitteleuropa am meisten verbreitet ist. Die Fesselbeuge, manchmal auch das Röhrbein, können davon betroffen sein. Hautschuppen werden dabei abgenagt.

Auch die Körperräude ist nicht selten. Dabei fängt der Milbenbefall am häufigsten am Kopf an und breitet sich weiter aus. In Mittelruopa tritt sie allerdings nur noch selten auf, ist allerdings gefürchtet. Früher galten sie als eine Todesursache bei einem Pferd. Sie ernähren sich direkt von der Haut, von Lymphen und von dem Blut des Pferdes.

Bei Milben beim Pferd kann das Tier auch von Saugmilben befallen sein. Diese können sich auf den ganzen Körper ausbreiten. Am Mähnen- und Schweifansatz beginnt der Befall in den meisten Fällen. Auch der Kehgang und die Innenschenkel sind beliebte Ansatzpunkte für die Milben. Die weitausbreitenden Milben beginnen die Haut anzustechen und ernähren sich von dem Blut und den Lymphen des Tieres.

Symptome des Pferdes beim Mildenbefall

Grundsätzlich sollte man alle genannten Körperstellen genaustens im Auge behalten. Milben beim Pferd sind sichtbar und können so schnell behandelt werden. Bei den benannten Räudearten bilden sich nahezu immer auffällige Borken, auf die bei der Pflege des Pferdes immer geachtet werden sollte. Ebenso ist als optisches Merkmal die Knötchenbildung äußerlich erkennbar. Doch nicht nur äußerlich, auch unter der Haut des Pferdes kann sich diese Knötchenbildung beim Pferd bilden. Sollten diese bemerkt werden wird eine genauere Untersuchung des Pferdes von Nöten sein. Neben diesen Merkmalen ist auch der Haarausfall des Pferdes ein mögliches Symptom, dies ist allerdings nicht die Regel.

Neben diesen Symptomen kann man den Befall von Milben beim Pferd auch an dem Verhalten des Tieres erkennen. Das Pferd wird bei einem fortgeschrittenen Befall an Juckreiz leiden. Die Pferde beginnen in diesem Fall zu Stampfen und Scheuern an Wänden, Zäunen oder anderen Möglichkeiten um den Juckreiz zu stillen.

Behandlung gegen den Milbenbefall

Milben beim Pferd sollten in jedem Fall mit Medikamenten behandelt werden. Das Pferd kann mit dieser Behandlung von den Milben befreit werden. Die Medikamente werden durch das Mail verabreicht und sind in Form einer Paste. Die Medikamente in der Paste bewirken, dass der Wirkstoff durch den Darm in das Blut gelangt. Wenn die Medikamente erstmal in dem Blut sind verteilen sie sich durch den ganzen Körper unter die Haut und haben so die Möglichkeit die Milben aus der Nähe zu bekämpfen.

Mit verschiedenen Präparaten werden die Pferde des Weiteren gereinigt. Betroffenen Stellen sollten dabei besonder gut mit wirksamen Präparaten behandelt werden und so die vollständige Befreiung vor den Milben zu garantieren. Neben dem betroffenen Pferd müssen ausserdem auch alle Pferde gegen Milbenbefall behandelt werden, die in naher Vergangenheit in direkten Kontakt mit dem betroffenen Pferd gestanden haben.


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